Freitag, 17. September 2010

Kündigung Muster Vorlage kostenlos: wie man richtig kündigt

Dienstverhältnisse beginnen typischerweise mit der Bewerbung und enden mit der Kündigung. Diese Beendigung erfolgt meist durch den Dienstnehmer selbst - ob gedrängt oder nicht, sei dahingestellt. Doch wenn man eine Kündigung schreibt, gilt es auf verschiedene Punkte aufzupassen. Hier hilft die Suche im Netz. Ich habe die besten Quellen für Sie aufgespürt.

Es gibt unterschiedlichste Gründe dafür, dem eigenen Arbeitgeber eine Kündigung vorzulegen: Der einfachste Fall ist, man hat eine Alternative gefunden und es gibt kein Zurück mehr.

Aber man kann auch die Kündigung androhen, z.B. für den Fall, dass man nicht mehr Gehalt oder bessere Anstellungsbedingungen bekommt. In diesem Fall greift man zur so genannten Änderungskündigung. Auch wenn der Dienstgeber nicht zahlt, die eigene Gesundheit gefährdet oder sich anderes zu Schulden kommen lässt, kann man zur Kündigung als letzmöglicher Maßnahme greifen, um die eigene Situation vielleicht zu verbessern.

Abseits diverser kostenpflichtiger (teils überteuerter) Angebote habe ich folgende kostenlosen Quellen für Sie gefunden, wenn Sie sich zur Erstellung Ihrer Kündigung entschieden haben:
Muster der Wirtschaftskammer Österreich (für Arbeitgeber) und der Bundesarbeitskammer (für Arbeitnehmer)

Während man die Vorlagen der Arbeitskammer sofort herunterladen kann, ist für Dienstgeber die Wirtschaftskammer-Mitgliedschaft notwendig. Die Muster der Arbeitskammer sind für unterschiedlichste Fälle erstellt worden und haben den Vorteil, von Juristen geprüft worden zu sein.

Meine-Kündigung.de bietet sechs verschiedene Vorlagen an - von "Arbeitnehmer kündigt" bis "Arbeitgeber kündigt". Für die ordentliche Kündigung (fristgerecht) muss man zwar keinen Grund anführen, dennoch lohnt es sich, die Vorlagen dort anzusehen.

Zusammenfassend muss man sagen: Das Angebot an kostenlosen Kündigungsvorlagen ist sehr dürftig! Die meisten Anbieter machen ein Geschäft aus ihren Entwürfen, und verlangen zwischen 2 und 10 € für die Vorlage.

Dabei kauft man vielleicht die Katze im Sack - Vorschau meist nicht verfügbar. Das ist zwar auch eine Methode, Geld zu verdienen, widerspricht meiner eigenen Einstellung aber grundlegend. Information soll und darf nichts kosten - wir leben schließlich in einer vernetzten Welt.

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